Austria is the root of the Austrian School of Economics. But today's Austria is quite different from the Austria Carl Menger, Eugen Böhm von Bawerk and Ludwig von Mises lived in. Today, Austria is one of the most socialist countries in the world. Even privately owned companies are dominated by people involved in one of the four major political camps (Socialists, Christian Conservatives, German Nationalists and "Greens"). Taxation is very high. The Austrian educational system is very authoritarian and intolerant. Only people who shut up, do as the teacher says and memorize everything word by word have a chance to graduate.
Implementing Libertarianism in Austria seems to be like an extremely challenging task - although the people in this country would profit very much if they were finally able to lead their lives according to their own beliefs and desires, and get the position in society they deserve because of their unique personality and intellectual abilities.
Many young people are fed up with the current government (a coalition of Socialists and Christian Conservatives), and therefore they vote for the German Nationalists, as these people are considered to be the antithesis to the current government - while in reality they are not. Many high-rank state officials belong to the German Nationalist camp. The German Nationalists are just a part of the establishment. And they are anything but libertarian.
It is time for a real change. With a well-designed campaign, a new, libertarian party would be able to make a real difference. The new party would face a lot of opposition from almost every established politician in this country. But the time is ripe. And there are many supporters, including wealthy people and experienced politicians who have become disillusioned with the authoritarian atmosphere in their former camps.
It's mostly a question of marketing whether the new party will have success.
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http://wahlkabine.at/ab16/lif/
Was Daphne Frankl hier schreibt, ist prinzipiell recht sympathisch und vernünftig, vor allem im Vergleich zu dem eklatanten Schwachsinn, den die Repräsentanten sämtlicher anderer auf dieser Website vertretenen politischen Parteien verzapfen.
Allerdings merkt man, dass Daphne eine Frau und von ihrem Persönlichkeitstyp ziemlich fürsorglich eingestellt ist. Sie scheint Liberalismus als eine politische Richtung aufzufassen, in der Menschen nicht von staatlichen Autoritäten befreit werden, sondern in welchen die staatlichen Institutionen den Menschen helfen sollen, ein möglichst freies, unabhängiges, selbstständiges und glückliches Leben zu führen.
Als Mann, der tendenziell sogar eher libertär als liberal eingestellt ist, hätte ich ganz andere Antworten gegeben:
Laut einer Studie des Österreichischen Instituts für Jugendforschung wird die traditionelle Politik von 16 bis 24-Jährigen als immer unwichtiger eingestuft. Mit welchen Kernthemen gedenken Sie diese Wählerschicht (insbesondere Erstwählerinnen und -wähler) bei den kommenden Wahlen ansprechen bzw. erreichen zu können, um bei ihnen Interesse an Politik zu wecken?
Immer wieder werden Studien gemacht, vorgeblich, um Politikern als Orientierungshilfe zu dienen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Studien tatsächlich ernst zu nehmen sind. Sollen sie wirklich nur eine Orientierungshilfe sein, oder sollen sie womöglich sogar die Politiker manipulieren, ihnen ein falsches Bild von der Wirklichkeit vorgaukeln? Und selbst wenn keine böse Absicht dahinter steckt, sind diese Studien valide und repräsentativ? Wieso kommt es so oft vor, dass wenige Wochen nach einer Studie A eine Studie B erscheint, welche das genaue Gegenteil aussagt?
Ich glaube gar nicht, dass 16- bis 24-jährige Politik für unwichtig erachten. Meine eigene Erfahrung mit Menschen in diesem Altersbereich widerspricht dieser Kunde. Ganz im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, dass sich eigentlich fast jeder junge Mensch mit politischen Fragestellungen befasst. Schließlich betrifft Politik jeden. Fragt sich nur, was in der Frage mit "traditioneller Politik" gemeint war. Engagement für etablierte politische Parteien? Nun ja, wenn dieses tatsächlich abnimmt, ist das nur als positiv zu betrachten. Denn die Zeit ist reif für eine neue politische Bewegung, die die politische Landschaft in diesem Land völlig umgestaltet und den einzelnen Menschen mehr Möglichkeiten gibt, über ihr Leben selbst zu bestimmen und sich frei ihren Anlagen, Fähigkeiten und Interessen zu entfalten. Wenn sich junge Menschen Gedanken darüber machen, wie man unser Land neu gestalten und welche Gesetze man ändern könnte, um jedem eine Möglichkeit zu schaffen, den Platz in der Gesellschaft zu bekommen, der ihm aufgrund seiner angeborenen Begabung zusteht, dann sehe ich das sehr positiv. Selbstständiges Denken ist ein Zeichen für echten Fortschritt. Dieses selbstständige Denken ist es, das den Österreichern lange Zeit gefehlt hat. Leider war das aber nicht nur in Österreich der Fall, sondern auf der ganzen Welt ähnlich.
Was sind Ihrer Meinung nach Ursachen für die immer stärker zu beobachtende Gewalt an Schulen und mit welchen Maßnahmen soll diesem Problem entgegengewirkt werden?
Auch was diesen Punkt angeht, bin ich im Zweifel, ob es tatsächlich zu immer mehr Gewalt kommt oder ob es nicht vielmehr so ist, dass bloß die so genannten Leitmedien unseres Landes immer mehr von Gewalt berichten bzw. sich Politiker in zunehmendem Maße dazu äußern. Bekanntlich ist Angst ein probates Mittel der Mächtigen, um die zu Beherrschenden in Schach und ihre eigene (zweifelhafte) Autorität aufrecht zu erhalten. Man versucht die Leute künstlich zu beunruhigen, um sie für Maßnahmen, welche sie in ihrer Freiheit einschränken, gefügig zu machen. Die Diskussion über das Verbot der "Killerspiele" ist ein berühmtes Beispiel hierfür. Da werden völlig irrationale Ängste geschürt. Es ist nämlich aus rein logischer Sicht keineswegs zulässig, aus der Tatsache, dass bei vielen Amokläufern Computerspiele mit gewalttätigem Inhalt (so genannte Egoshooter) gefunden worden sind, zu schließen, dass der Konsum dieser Spiele die Ursache für die bedauerlichen Bluttaten gewesen ist. Die Ursache ist meines Erachtens vielmehr in den autoritären, die Freiheit der jungen Menschen unterdrückenden Strukturen in unserer Gesellschaft zu suchen. Die "Killerspiele" dienen nur als Ventil, welches jedoch nur über einen kurzen Zeitraum Erleichterung verschafft; die Spannungen bleiben jedoch bestehen, bis den Leuten irgendwann den Kragen platzt und sie eine Straftat begehen. Man möchte meinen, es sei traurig, dass dies unsere Politiker nicht einsehen; anzunehmen ist jedoch, dass die Politiker die Realität sehr wohl erkennen, sie jedoch vor den Bürgern verschleiern, weil solche Vorfälle leider gute Anlässe da sind, die Freiheit noch mehr einschränkende Gesetze zu beschließen, die Bürgerrechte abzubauen, die Menschen in ihrer Lebensführung zu beeinträchtigen und die eigene Macht auszubauen.
Einen Arbeitsplatz für jede/n Jugendliche/n: Wie soll dem Problem der mangelnden Lehrausbildungsplätze in Österreich politisch begegnet werden?
Indem man die Menschen motiviert, neue Unternehmen zu gründen. Wo Unternehmen entstehen, da entstehen auch Arbeitsplätze.
Stärkere Kontrolle oder strengere Bestrafung: Mit welchen Maßnahmen soll die Jugend vor dem Alkoholmissbrauch (Stichwort "Komatrinken") geschützt werden? Warum soll dem gegenüber der Genuss von Cannabis weiterhin illegal bleiben?
Schutz vor Komatrinken: höchstens durch Aufklärung über die Risiken. Prinzipiell ist es jedem Jugendlichen selbst überlassen, ob er seine Gesundheit riskieren will oder nicht. Der Genuss von Cannabis ist illegal, und das ist gut so; freilich gibt es jede Menge Jugendliche, die sich um dieses Gesetz nicht kümmern (sofern sie es überhaupt kennen). Grundsätzlich gilt auch hierfür das, was ich soeben über das Komatrinken geschrieben habe. Ein Verbot hat insofern Sinn, als es dem gesetzestreuen Menschen signalisiert, dass ein bestimmtes Verhalten von der Obrigkeit nicht erwünscht ist (bzw. zum Zeitpunkt, als dieses Gesetz beschlossen wurde, war). Wer nicht vernunftbegabt, aber wenigstens gesetzestreu ist, mag insofern von einem solchen Verbot profitieren. Grundsätzlich bin ich jedoch der Meinung, dass Verbote jedweder Art zu hinterfragen und nach Möglichkeit abzubauen sind. Ich gehe von einem Menschenbild aus, nach dem Menschen grundsätzlich vernunftbegabt sind, wenngleich vielleicht in unterschiedlichem Ausmaß. Wer es nicht ist, ist selber schuld.
Gemäß einer Umfrage ist der Anteil an unter 18jährigen, welche einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, immer noch sehr hoch. Wie lässt sich dieses Problem Ihrer Meinung nach lösen?
Wieso sollte das ein Problem sein?
Mit welchen Mitteln ist Ihrer Meinung nach eine maßlose Verschuldung von Menschen in jungen Jahren zu verhindern bzw. in welcher Form könnte eine Entschuldung stattfinden, um deren ökonomische Situation nicht bereits in jungen Jahren aussichtslos werden zu lassen?
Verschuldung ist in der Tat eine böse Sache. Darunter leidet nicht nur der Schuldner, der sich in Abhängigkeit begibt, sondern auch andere Menschen. Ich finde es kriminell, dass Banken es überhaupt Kunden erstatten, ihre Konten zu überziehen. Vielleicht sollte man den Banken verbieten, dies zu tun.
Eines der wichtigsten Anliegen junger Menschen ist der Umweltschutz. Was sind Ihre Argumente und konkreten Pläne für eine Verbesserung der Umweltsituation in Österreich?
Meines Erachtens ist auch, was den Umweltschutz betrachtet, eine Hysterie im Gange. Da werden Ängste geschürt, die ich für völlig unbegründet halte. Alles nur, um die Freiheit der Menschen einzuschränken und die Macht irgend welcher Politiker und NGOs zu erhöhen.
Wie soll das System aussehen, welches der Jugend von heute morgen die Pension sichert?
Ich lehne das staatliche Pensionssystem ab, denn es handelt sich dabei um ein Pyramidenspiel. Wer unbedingt vorsorgen will, soll dies privat tun. Am besten, indem er spart, spart, spart.
Warum dürfen viele in Österreich geborene Jugendliche, deren Eltern zugewandert sind, immer noch nicht wählen? Warum wird ihnen dieses Recht verweigert?
Weil die Gesetzeslage eben so ist. Selbstverständlich könnte man sie ändern, wenn man bei der Wahl eine entsprechende Mehrheit bekäme. Es fragt sich nur, ob das auch im Interesse der derzeit Wahlberechtigten wäre.
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I IMPLORE every one of you who is interested in politics to check out the political positions of the following party and tell me their opinion on them: http://www.lp.org/ DO YOU THINK it would be good to have a similar party in YOUR COUNTRY, running for national ELECTIONS? Why / why not? Quote:
The Libertarian way is a logically consistent approach to politics based on the moral principle of self-ownership. Each individual has the right to control his or her own body, action, speech, and property. Government's only role is to help individuals defend themselves from force and fraud. ( http://www.lp.org/introduction/what-is-the-libertarian-party) Quote: Quote: To validate my membership, I certify that I do not advocate the initiation of force to achieve political or social goals. ( https://www.lp.org/membership) Quote: Bailouts are ALWAYS bad for the taxpayer, for the economy, and for business. Why? Because rewarding the mismanagement of American corporations with a taxpayer-subsidized lifeline does NOTHING to encourage reform or fix the problems that pushed the companies to the brink of failure. As we said in a statement, these bailouts do nothing but prolong... Mehr lesen the inevitable collapse of companies suffering from extreme mismanagement and poor investments. ... Why are taxpayers being used to reward this mismanagement? ... A bailout is a perverse transfer from poor taxpayers to rich taxpayers. ( http://www.lp.org/issues/current-issues) Quote: The Internet is making it possible for new voices to be heard -- the voices of people who simply could not afford to publish their ideas or display their artistic talents to a wide audience using older technologies. ( http://www.lp.org/issues/internet) Quote: The individual's right to privacy, property, and right to speak or not to speak should not be infringed by the government. The government should not use electronic or other means of covert surveillance of an individual's actions or private property without the consent of the owner or occupant. ... We oppose the issuance by the government of an identity card, to be required for any purpose, such as employment, voting, or border crossing. We further oppose the nearly universal requirement for use of the Social Security Number as a personal identification code, whether by government agencies or by intimidation of private companies by governments. ( http://www.lp.org/issues/privacy)
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Ein Mitarbeiter der Zeitschrift "Focus Money" hat ein Interview mit einem deutschen Juristen geführt. Dieser behauptet im Gespräch, dass durch den Lissaboner Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe in der EU ermöglicht würde.
Leider bin ich nicht Jurist. Aber ich habe versucht, mich zu informieren.
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Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen gibt es wieder eine Umfage auf wahlkabine.at. Obwohl ich weder in Oberösterreich noch in Vorarlberg wohne, habe ich diese Tests gemacht.
Mein Ergebnis für die OÖ-Wahl hat mich nicht allzu sehr überrascht:
LIF +80
Für alle anderen Parteien habe ich NEGATIVE Werte bekommen! (KPÖ -10, FPÖ -20. ÖVP -35, Grüne -45, BZÖ -80, SPÖ -105)
Ähnliches Bild in Vorarlberg:
LIF +50 ÖVP +20
Für alle anderen Parteien habe ich null oder negative Werte bekommen (Gsiberger 0, FPÖ -10, BZÖ -20, Grüne -65, SPÖ -110).
Offensichtlich stimmen die Ansichten des LIF also tatsächlich sowohl in OÖ als auch in Vbg noch am ehesten mit meinen eigenen Vorstellungen überein.
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| You've Experienced 48% of Life | You have a good deal of life experience, about as much as someone in their late 20s. You've seen and done enough to be quite wise, but you still have a lot of life to look forward to. Regardless of your age, you may feel like you are still getting started. Don't forget to look back at how far you've come. You've traveled a lot further than you might think. |
Cf. http://adokhugi.livejournal.com/21802.html
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http://politicalcompass.org/
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http://chilli.cc/index.php?id=82-1-280
"Talentiert wird der Mensch nicht durch seine Lehrer. Jemand ist talentiert, oder er ist nicht talentiert. So wie wir dieses Wort verwenden, ist es wohl fast ausschließlich genetisch bestimmt."
Richtig!
"Die biologische Elternschaft wird maßgeblich überschätzt. Sie hat gesellschaftlich einen Wert, den ich einfach nicht nachvollziehen kann. In Österreich ist jedes zehnte Kind nicht von dem Vater, von dem es zu sein glaubt – und ergibt sich irgendein Problem daraus? Ich kenne keines. Wenn das niemandem auffällt, müssen wir auch fragen, welche Bedeutung die biologische Vaterschaft überhaupt hat. Wenn mir Eltern sagen, sie wollen ein Kind, um ihre Gene weitergeben zu können, dann halte ich das für ein schwaches Argument."
Naja: Es liegt meines Erachtens in der Natur des Menschen, seine Gene weitergeben zu wollen. Es gibt ja auch die Theorie vom "selfish gene", welche besagt, dass Organismen wie etwa Menschen eigentlich nur Hüllen der Gene sind und es das Ziel der Gene ist, dass sie möglichst weit verbreitet werden.
http://chilli.cc/?mm=cc_doctype_2:image&id=82-2-77
"AKH Wien: Tolles Institut" Da bin ich mir nicht so sicher.
"Intelligenz: Darauf braucht sich niemand etwas einzubilden" Na, sehr wohl.
"Designerbaby: Unsinn" Im Gegenteil!
"Elite-Uni Gugging: Alles ist mir recht, wo Geld in die Forschung fließt" Ähem... Sollte es nicht im Interesse eines Forschers sein, dass das Geld in erster Linie in SEINE eigene Forschung fließt?
"Nobelpreis: Nichts Erstrebenswertes" Wo er recht hat, da hat er recht.
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http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?tx_ttnews[tt_news]=840&cHash=4792150fa5
Die Medizinische Universität Wien ist also stolz darauf, sich erstmals der Zertifizierung der World Federation for Medical Education (wfme) unterzogen zu haben. Was ist diese wfme? Dazu finden wir einige Fakten auf der Website:
http://wiki.ifmsa.org/scome/index.php?title=World_Federation_for_Medical_Education_(WFME)
Die wfme gibt es also bereits seit 1972, und sie hat es sich zum Ziel gesetzt, für ein hohes Niveau der medizinischen Ausbildung auf der ganzen Welt zu sorgen. Das ist natürlich in Zeiten zunehmender internationaler Vernetzung und zunehmender Reisetätigkeit im Prinzip eine gute Sache, denn schließlich sollen Menschen auch im Ausland eine ausreichende medizinische Versorgung bekommen.
Auf derselben Seite finden wir ein Statement zum Thema Bologna-Prozess, speziell zur Frage, ob man das Medizinstudium in ein Bachelor- und ein Masterstudium aufteilen sollte:
"However, the specificity of medical curricula and the current situation of European medical schools must be considered, and it is the opinion that the two-cycle division in a Bachelor and a Master degree would invalidate endeavours to integrate basic and clinical sciences in the medical curriculum."
Dieser Meinung bin ich nicht. Ich halte es eben für den falschen Weg, die (natur)wissenschaftlichen Grundlagen und die klinische Praxis miteinander allzu eng zu verweben. Schließlich gibt es jede Menge Menschen wie mich, die aus rein wissenschaftlichem Interesse Medizin studieren und nicht vorhaben, jemals in der Klinik zu arbeiten, und die klinischen Fächer, vor allem die Praktika im Krankenhaus, wie die Pest verabscheuen. Ich hielte es daher für sinnvoll, wenn man ein Bachelorstudium einführen könnte, in welchem ausschließlich Grundlagen-Wissenschaft vermittelt wird, und alle klinischen Lehrveranstaltungen einschließlich der Sezierkurse, Famulaturen usw. ins Masterstudium verlagert wären. Es sollte dann möglich sein, nach dem Bachelorstudium ein naturwissenschaftliches Masterstudium zu absolvieren, bzw. eventuell sogar gleich ein PhD-Studium.
Die Einführung eines solchartigen Bachelorstudiums hätte meines Erachtens folgende Vorteile:
- Die Studenten wären in ihrer Lebensplanung flexibler, hätten mehr Möglichkeiten. Viele Studenten sind eigentlich eher an Naturwissenschaften interessiert, entscheiden sich aber aus verschiedenen Gründen für ein Medizinstudium. Mit der Zeit kommen sie vielleicht darauf, dass die mit einem Medizinstudium verbundenen beruflichen Perspektiven doch nicht ihren Erwartungen entsprechen oder aber die Inhalte des Studiums eben nicht wirklich ihren Interessen entsprechen. Mit dem Bachelor, der nicht nur zu einem medizinischen, sondern auch zu einem naturwissenschaftlichem Masterstudiengang berechtigte, hätten sie die Chance, ein Studium ordnungsgemäß abzuschließen, ohne Zeit zu verlieren.
- Die Absolventenzahl würde zunehmen, die Drop-Out-Quote abnehmen. Schön für die Statistik!
- Mehr Studenten könnten zum Bachelorstudium zugelassen werden. Erst für das Masterstudium wäre aufgrund der begrenzten Anzahl klinischer Ausbildungsplätze eine strikte Zugangsbeschränkung notwendig. (Ich bin übrigens der Meinung, dass Intelligenztests wie der EMS in der Tat die gerechteste und sinnvollste Form einer Zugangbeschränkung darstellen.)
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Jetzt verstehe ich, warum viele Anhänger der Austrian School of Economics F. D. Roosevelt derart hassen und ihn als Verbrecher betrachten:
"Franklin D. Roosevelt erklärte 1933 privaten Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar als illegal. Gold, welches von Bürgern der Vereinigten Staaten nicht freiwillig zu einem gesetzlich festgelegten Preis von $20.67 pro Feinunze an die Federal Reserve verkauft wurde, wurde beschlagnahmt und die Besitzer mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft." (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard)
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www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/26558.html
EU-Gesundheitsminister sprechen sich nicht für PID aus
Vorschlag des EU-Parlaments zur "Ausmerzung" seltener Krankheiten mit Hilfe des Einsatzes der Präimplantationsdiagnostik wurde nicht weiterverfolgt 16.06.2009
Brüssel (KAP) Die EU-Gesundheitsminister haben bei ihrem Treffen in Luxemburg auf eine Empfehlung zur Embryonenselektion mit dem Ziel der "Ausmerzung" seltener Krankheiten verzichtet. Die Minister ließen eine Empfehlung des EU-Parlaments vom April außer Acht, im Kampf gegen seltene Krankheiten unter bestimmten Umständen auch auf eine Embryonenselektion mittels der ethisch umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) zurückzugreifen. Sie verzichteten darauf, sich für oder gegen die PID auszusprechen.
In der Empfehlung der Minister kommt die zuvor scharf kritisierte Embryonenselektion nicht mehr vor. Sie vereinbarten u. a. lediglich, im Hinblick auf seltene Krankheiten europaweit enger zusammenzuarbeiten. So sollen z.B. die Krankheiten systematischer erfasst und Forschungsprogramme besser koordiniert werden. Eine seltene Krankheit betrifft laut EU-Definition weniger als fünf von 10.000 Menschen. Laut Schätzungen gibt es zwischen 5.000 und 8.000 solcher Krankheiten, wobei viele von ihnen genetischen Ursprungs sind.
Bei der Debatte im Europäischen Parlament über das Thema war es zu einer heftigen Kontroverse über einen Vorschlag einzelner Abgeordneter gekommen, der vorsah, die "Ausmerzung" bestimmter Krankheiten voranzutreiben, indem durch genetische Beratung und "Selektion" von Embryonen seltene genetische Erkrankungen beseitigt würden.
Gegen diesen Vorschlag hatten sich nicht nur Kirchen, Behindertenverbände, die Christdemokraten und Grünen im Europäischen Parlament gewandt, sondern auch die Europäische Gesellschaft für Humangenetik. Die Wissenschaftler erinnerten an den Eugenik-Wahn der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bei der man von "lebensunwertem Leben" sprach. Der Vorschlag wurde dennoch in lediglich geringfügig abgeschwächter Formulierung mehrheitlich vor allem mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Liberalen und Linken gegen die Stimmen von Grünen und Christdemokraten angenommen.
Kurznachricht aus GID 194: EU-Parlamentarier für „Selektion“ und „Ausmerzung“ Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments mit großer Mehrheit einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Unterstützung von Patienten mit seltenen Krankheiten an. Seltene Krankheiten könnten nur europäisch effektiv behandelt werden, da es in einem Land nicht ausreichend Experten gibt und auch nicht ausreichend Patienten, um neue Therapien zu erforschen. Daher galt die Initiative an sich als unumstritten. Für Aufregung sorgte jedoch ein Änderungsantrag des griechischen Berichterstatters Antonios Trakatellis, welcher der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit mit Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten und Liberalen angenommen hat. Dieser Antrag forderte die „Ausmerzung“ von genetisch bedingten Erkrankungen unter anderem durch „Selektion“ von Embryonen. Es heißt dort u.a. wörtlich: „Dies soll durch genetische Beratung der als Überträger der Krankheit fungierenden Eltern und gegebenenfalls ... durch die Auswahl gesunder Embryos vor der Implantation geschehen.“ Der Antrag war auf heftigen Widerstand, nicht nur von Kirchen- und Behindertenverbänden, sondern auch in deutlichen Worten von der Europäischen sowie der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik gestoßen. Der Antrag wurde vom Plenum zwar abgeschwächt, blieb jedoch in weiten Teilen erhalten. Dagegen gestimmt hat die christdemokratische EVP-ED-Fraktion. Der Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments hat sich zudem für die Förderung der PID und die Verbesserung der Technik ausgesprochen. (Ärzte Zeitung, 08.04.2009; Pressemitteilung Dr. Peter Liese, 23.4.2009; Pressemitteilung Hubert Hüppe, 22.4.2009)
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Dieses 2008 erschienene Sachbuch des österreichischen Managers und ehemaligen ÖVP-Politikers Andreas Salcher schlug in Österreich wie eine Bombe ein und wurde von vielen Menschen zum Buch des Jahres gewählt, obwohl diese Auszeichnung normalerweise belletristischen Werken vorbehalten ist. Eine kritische Rezension.
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Der britische Universalgelehrte Sir Francis Galton (1822 - 1911), ein Cousin von Charles Darwin, gilt als einer der Begründer der Differentiellen Psychologie, jener Teildisziplin der Psychologie, zu welcher auch die Intelligenzforschung gehört. Sein Wirken wurde in den intellektuellen Kreisen Großbritanniens der damaligen Zeit mit großem Interesse aufgenommen und rezipiert. Aus diesem Grund lohnt es sich meiner Meinung nach, sich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, aber auch mit den weltanschaulichen Ansichten Galtons zu beschäftigen. Im folgenden Beitrag möchte ich vor allem auf sein Hauptwerk "Hereditary Genius" aus dem Jahr 1869 eingehen.
Kurz zur Person Galtons: Galton studierte Mathematik, Chemie und Medizin, erreichte aber "nur" den akademischen Grad eines "Bachelor of Arts". Er hat also keine klassische Hochschulkarriere gemacht, sondern sich eher als vielseitig interessierter Mensch mit guter Allgemeinbildung, weitem geistigen Horizont, durch zahlreiche Reisen gewonnene Eindrücke über Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde und hoher Intelligenz wissenschaftlich betätigt. 1869 erschien sein Hauptwerk "Hereditary Genius", das damals von vielen Intellektuellen gelesen wurde. Dieses Buch kann unter folgender Adresse kostenlos heruntergeladen werden: http://galton.org/books/hereditary-g...-genius-v3.pdf
Im Folgenden möchte ich einige Passagen aus diesem Buch zitieren, welche die Galtonsche Denkweise veranschaulichen sollen, und sie aus heutiger Sicht kommentieren.
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The people of the United States of America are very disappointed by Barack Obama. The mood of the population is heated up, and there is a great chance, a chance as great as never before, that the next U.S. Presidential Elections will finally bring real change.
In discussions what candidate would be best suited for Presidential Office, especially one name got my attention: Gary Earl Johnson. From 1995 to 2003, Johnson was Governor of New Mexico. Quotes from Wikipedia:
Quote 1:
Under Johnson's administration, New Mexico experienced the longest period without a tax increase in the state's history, the rate of growth in the state government was cut in half, half of the state's prisons were privatized, state Medicaid was shifted to managed care, and the state was left with approximately 1,000 fewer employees (with no firings) and a budget surplus. Johnson vetoed 750 bills (which was more than all the vetoes of the other 49 Governors in the country at that time, combined), which earned him the nickname Gary "Veto" Johnson. Quote 2:
To this day, Johnson carries with him his "Seven Principles of Good Government":
1. Become reality driven. Don’t kid yourself or others. Find out what’s what and base your decisions and actions on that.
2. Always be honest and tell the truth. It’s extremely difficult to do any damage to anybody when you are willing to tell the truth–regardless of the consequences.
3. Always do what’s right and fair. Remember, the more you actually accomplish, the louder your critics become. You’ve got to learn to ignore your critics. You’ve got to continue to do what you think is right. You’ve got to maintain your integrity.
4. Determine your goal, develop a plan to reach that goal, and then act. Don’t procrastinate.
5. Make sure everybody who ought to know what you’re doing knows what you’re doing. Communicate.
6. Don’t hesitate to deliver bad news. There is always time to salvage things. There is always time to fix things. Henry Kissinger said that anything that can be revealed eventually should be revealed immediately.
7. Last, be willing to do whatever it takes to get your job done. If you’ve got a job that you don’t love enough to do what it takes to get your job done, then quit and get one that you do love, and then make a difference. What do you think: Would Gary Earl Johnson be the right person to lead America (and the world)?
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Präsident Obama hat am vergangenen Donnerstag eine Rede über das Gesundheitswesen gehalten. Ich habe versucht, die wichtigsten Passagen aus dieser langen Rede herauszuschneiden:
"Health care premiums have gone up three times faster than wages have gone up. So desperately needed procedures and treatments are put off because the price is too high. And all it takes is a single illness to wipe out a lifetime of savings. ... For the government, the growing cost of Medicare and Medicaid is the biggest threat to our federal deficit, bigger than Social Security, bigger than all the investments that we've made so far. So if you're worried about spending and you're worried about deficits, you need to be worried about the cost of health care. ... If we do nothing, within a decade we will be spending one out of every $5 we earn on health care. And in 30 years, we'll be spending one out of every $3 we earn on health care. And that's untenable. It's unacceptable. I will not allow it as President of the United States. ... We need health care reform because it's central to our economic future. ... In the Recovery Act, we've already made investments in health IT -- that's information technologies -- and electronic medical records that will reduce medical errors, save lives, save money, and still ensure privacy. We also need to invest in prevention and wellness programs to help Americans live longer and healthier lives. (Applause.) But the real cost savings will come from changing the incentives of a system that automatically equates expensive care with better care. We've got to move from addressing -- we've got to address flaws that increase profits but don't actually increase the quality of care for patients. ... And we should change the warped incentives that reward doctors and hospitals based on how many tests and procedures they do -- (applause) -- even if those tests and procedures aren't necessary or result from medical mistakes. ... I also strongly believe that one of the options in the Exchange should be a public insurance option. (Applause.) And the reason is not because we want a government takeover of health care -- I've already said if you've got a private plan that works for you, that's great. But we want some competition. If the private insurance companies have to compete with a public option, it'll keep them honest and it'll help keep their prices down. (Applause.) Now, covering more Americans is obviously going to require some money up front. We'll save money when they stop going to the emergency room and getting regular checkups, but it's going to cost some money up front. Helping families lower their costs, there's going to be a cost to this. ... So we've got a lot of pressure on our budget. ... So that's why I've already promised that reform cannot add to our deficit over the next 10 years. And to make that happen, we've already identified hundreds of billions of dollars worth of savings in our budget -- savings that will come from steps like reducing Medicare overpayments to insurance companies and rooting out waste and fraud and abuse in both Medicare and Medicaid."
Die komplette Rede kann man auf der folgenden Website finden:
http://www.whitehouse.gov/the_press_office/Remarks-by-the-President-in-Town-Hall-Meeting-on-Health-Care-in-Green-Bay-Wisconsin/
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"Rund sechzig Prozent aller Erstsemester im Fach Humanmedizin sind mittlerweile Frauen. Und auch bei den frischgebackenen Ärzten, die sich gleich nach dem Studium der Krankenversorgung widmen, überwiegt das weibliche Geschlecht. ... Seltenheitswert besitzen Medizinerinnen bislang allerdings noch in Forschung und Lehre. Und noch dünner wird die Luft für das weibliche Geschlecht auf den obersten Etagen der Medizinerhierarchien: Chefarztsessel und Lehrstühle sind nur extrem selten mit Ärztinnen besetzt. ... Ärztinnen stellen insofern eine Bereicherung für die Krankenversorgung dar, als sie sich den Patienten häufig mehr zuwenden als ihre Kollegen. Hinzu kommt, dass sie die einschlägigen Leitlinien offenbar vergleichsweise konsequenter befolgen. ... Es scheint somit mehr als gerechtfertigt, Frauen nicht nur für den Arztberuf zu gewinnen, sondern sie hier auch zu halten." (Quelle: www.faz.net)
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wahlkabine.at - Übereinstimmung: JuLis: 85 BZÖ: 55 KPÖ: 30 FPÖ: 20 Liste MARTIN: 15 SPÖ: 5 ÖVP: 0 Grüne: -35
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Maija Haavisto has written a new novel, a story about a girl who wishes to die. The presentation at the website http://theatlasmoth.fiikus.net/ is very interesting. The book can be downloaded from this site, and it's also possible to order a printed copy. However, neither the eBook nor the print version is for free.
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This article explains what Obama is doing wrong in trying to solve the economic crisis and what would be the true solution according to the Austrian School:
http://mises.org/story/3465
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Meine bescheidene Meinung zu diesem Thema:
Ich denke mir, dass die Mitglieder der AG, als bürgerlich orientierte Menschen, eher eine gute Gesprächsbasis mit dem bürgerlich orientierten Wissenschaftsminister haben werden als die Radikaloppositionellen von der Linken und daher die Wahrscheinlichkeit höher sein wird, dass man sich in Verhandlungen einig sein wird, wenn die Exekutive von der AG gestellt werden wird.
Allerdings stellt sich die Frage, inwiefern die AG wirklich auf Seiten der Studierenden steht. Ich halte es jedenfalls für denkbar, dass es innerhalb der AG sehr wohl auch Menschen geben könnte, die die Hahn'schen Vorstellungen von Zugangsbeschränkungen zum Masterstudium und, allgemein gesprochen, einer eher "elitären" Bildungspolitik sympathisch finden.
Ich persönlich bin grundsätzlich sehr wohl für Elitenförderung. Ich wage aber in Frage zu stellen, ob man an Kriterien wie Studiendauer und Notendurchschnitt erkennen kann, wer zu den Besten gehört. Die Studiendauer ist umso höher, je mehr Interessen ein Studierender neben dem inskribierten Studium nachgeht. Wenn ein Student aber viele Interessen hat, ist das etwas Schlechtes? Umgekehrt könnte man besonders "ernsthaften, zielstrebigen" Studenten Fachidiotentum vorwerfen. Und die Notengebung ist nicht objektiv. Oft ist es eine Glückssache, ob man eine 1 oder eine 5 bekommt.
Fazit: Die Frage, wer uns besser vertreten würde, ist sehr schwierig zu beantworten!
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